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Hurra, liebe WTBlerInnen
Es ist soweit!
Wir haben eine eigene Halle in der Gustav-Adolf-Straße 1.
Ein kleines Märchen, das wahr wurde
Es war einmal eine kleine Hallenprinzessin, die mitten in ihrer Familie Schule Friedastraße lebte. Eines schönen Tages wurde die Familie jäh auseinandergerissen, Eltern und Geschwister verschwanden und an ihre Stelle traten neue Wohnhäuser. Die kleine Hallenprinzessin hatte nun tagsüber kaum noch Freunde zum Spielen, nur nachmittags und abends kümmerte sich ein Prinz namens WTB um sie.
Einige Jahre gingen so ins Land und der Prinz und die Prinzessin freundeten sich immer mehr an. Doch dann drohte ein furchtbares Unglück beide auseinanderzureißen.
Die Prinzessin sollte verkauft werden, weil außer dem Prinzen sie niemand mehr brauchte und ihr Lebensunterhalt dem Fürstentum zu teuer wurde.
Die Verkaufsüberlegungen kamen jedoch dem tapferen Ritter Otto Panzer aus dem Bezirksamt zu Ohren, der den Prinzen sogleich ermutigte, um die Prinzessin zu freien. Der Prinz war Feuer und Flamme, doch wusste er auch, dass die kleine Prinzessin etliche Schönheitsoperationen nötig hatte, um mit dem Prinzen glücklich zu werden.
Gemeinsam wurde nun überlegt, wie die Dukaten für neue Kleider und den Lebensunterhalt der kleinen Prinzessin beschafft werden könnten. Der Prinz und seine Knappen waren wohl bereit, ihre Ersparnisse mit einzusetzen, doch reichten diese nicht aus. Aber mit der Hilfe von Ritter Hansen vom Sportamt, dem Landesfürsten Fuchs und seinen Mannen sowie den Herren Bansner und Rademacher von der Burg HSB aus dem fernen Haus des Sports konnten genügend Mittel gesammelt werden, um eine wunderschöne Hochzeit auszurichten und dem jungen Paar einen soliden Familienstart zu ermöglichen.
Nach langer Überlegung und Prüfung entschied sich der Prinz WTB zum Bund mit der Prinzessin. Es wurde ein Ehevertrag - wenn auch mit Hindernissen - auf 25 Jahre abgeschlossen und die Planung für die Hochzeit aufgenommen.
Als Verantwortliche für den Bau wurden Meister Reincke und seine Mitarbeiter aus dem Rahlstedter Land ausgerufen, die zeichneten und verhandelten, dass es eine wahre Pracht war. Für den Prinzen organisierten die Knappenfamilien Boeck, Griem, Lepthien, Kleinfeld und Andresen, damit auch alles reibungslos lief.
Im hohen Sommer nun, es zählte wohl an die 40 °, bestimmte Meister Reincke, den Fußboden für die Feier heraus zu reissen.
Kurz darauf wurde das Dach bis auf den Kern neu aufgebaut, die Seitenwände komplett verkleidet und genau wie das Fundament nach allerneuesten Regeln isoliert, damit das junge Paar auch nicht friere. Überall wurden neue Fenster eingebaut und der Fußboden vollständig ersetzt , die gesamte Verkabelung erneuert und die die Lüftungsanlage mit einer elektrischen Steuerung versehen. Viele Knappen und ihre Familienmitglieder halfen oft bis zur Erschöpfung, um den vom Meister vorgegebenen Zeitplan einzuhalten. Da wurde gebuddelt und gegraben, gesägt und gehämmert, gemalt und gefegt, dass sogar der Meister sich wunderte. Nun war alles bereit für die Hochzeit der Beiden. An einem Freitag, es war im Januar 2004, kamen die Menschen zusammen, um dem Paar zu huldigen. Der Landesfürst und alle Ritter und Helfer, eine Menge an Knappen, Freunden und Bekannten wünschten dem Brautpaar alles Gute und glücklich sehen sie der Zukunft entgegen.
jw
Der Vorstand dankt allen Helferinnen und Helfern für den tollen Einsatz während der Vorbereitungs- und Bauphase! |