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Vereinsnachrichten zur Übersicht
Unsere Reise nach Vossenack
Mittwochmorgen, 13. September 2006: unsere 18. WTB-Reise soll beginnen. Wenn Engel reisen: die Sonne lacht vom Himmel! 28 Damen und 2 Herren sind an Bord unseres Busses. In zügiger Fahrt geht es gen Südwesten. In Köln empfängt uns der Dom bei herrlichem Sonnenschein - dieses Mal nicht total eingerüstet. Nach einer interessanten Dombesichtigung geht es weiter in Richtung Vossenack in der Nordeifel. Ein kleines, gemütliches Hotel mit Schwimmbad erwartet uns. Gestärkt vom reichhaltigen Frühstücksbuffer steht am Donnerstag die Schifffahrt auf dem Rursee (dem größten Stausee in Deutschland) im Programm. Ein schönes Erlebnis bei wieder herrlichem Sonnenschein. Da am Nachmittag noch Zeit ist, besichtigen wir den Ort Bad Münstereifel mit seinen vielen Fachwerkhäusern, um dann nach dem Shopping auch einmal bei „Heino“ Kaffee zu trinken!! Am nächsten Tag erwarten uns die Stadtführungen in Aachen und Maastricht. Pflastertreten ist angesagt. Aachen präsentiert sich uns als eine der ältesten Kurstädte Deutschlands. Schon Kaiser Karl wusste die heißen Quellen zu schätzen. Das spiegelt sich in den vielen wunderschönen Brunnen der Stadt wieder. Aber das Quellwasser aus dem Elisenbrunnen, stark nach Schwefel riechend, kann uns nicht besonders locken. Glanzstücke der Stadt sind der Aachener Dom und das gotische Rathaus (1333-76). Letzteres können wir nicht besichtigen ob der vielen Heiratskandidaten, die dort „Schlange stehen“.

Maastricht, die Stadt der „Kohl-Verträge“, empfängt uns mit seiner dreifachen Stadtmauer und engen Gassen. Unser weiblicher Guide versteht es, uns kurz und prägnant die Geschichte Europas in Verbindung mit der Stadt zu umreißen. Dominanz zeigen die beiden historischen Kirchen: auf der einen Seite die katholische Kirche mit Kloster, gleich daneben die riesige evangelische Kirche! Vollgestopft mit historischem Wissen treten wir die Heimreise an und genießen den wohlverdienten Abend bei einem guten Glas Wein.

Sonnabend machen wir uns auf dem Weg nach Monschau – ein Touristenmagnet - aber auch wirklich wunderschön. Auf der Fahrt mit einer kleinen Bimmelbahn gewinnen wir einen Überblick über das Städtchen und während der Fahrt gibt es einen Schnaps - wir haben ein Geburtstagskind an Bord. Viele, viele kleine und große Fachwerkhäuser, dazwischen riesige prachtvolle Paläste der reichen Tuchhändler, aus Stein gemauert: „steinreich“.

Senf macht lustig und so besichtigen wir eine altertümliche Senffabrik. Interessant und scharf zugleich! Sorten wie Senf mit

mit Feigen, mit Mohn und Honig, mit Himbeeren, selbst Pralinen mit Senf gilt es zu probieren.

Mit der „scharfen Lust“ im Bauch beginnt unser traditioneller Tanzabend. Sich hübsch anziehen, aber o weh - es sind nur zwei linke Schuhe im Gepäck! Der Musiker heizt uns gut ein und es dauert nicht lange, bis sich alle 28 Leute -  bei bestimmt 40 Grad -  auf der Tanzfläche austoben. Punkt 24.oo Uhr: ein zweites Geburtstagskind können wir mit einem Glas Sekt beglückwünschen.

Trüb beginnt der nächste Morgen - keine guten Bedingungen für die Fahrt durch den deutsch-belgischen Nationalpark und  über das Hohe Venn. Das Hochmoor wirkt mystisch und schön zugleich. Kilometerweit eine wunderschöne, friedliche Landschaft, aber die Zeitzeugen des 2. Weltkrieges holen uns ein. Der Westwall lässt uns die grausamen Schlachten hier erahnen.

Einen kleinen Eindruck Belgiens erhalten wir durch die Rundgänge in den Städten Eupen und das blumengeschmückten Malmedy. Und dann die Überraschung: Ein wunderschönes Geburtstagspicknick erwartet uns mit allem was dazu gehört! Auf dem Heimweg fahren wir durch das „Land der Buchenhecken“, bis zu 15 m hohe Hecken, die in phantastischen Formen geschnitten werden. So etwas haben wir noch nicht gesehen.

Leider beginnt nun unser letzter gemütlicher Abend. Nach dem Essen bringen wir dem Geburtstagskind ein Ständchen, kleine Geschichten werden vorgelesen und  wir bedanken uns herzlich bei unseren Reiseleitern.

Es war eine gelungene und fröhliche Reise und wir freuen uns auf die Fahrt im nächsten Jahr.

Karin Schildt / Gudrun Oberländer

Dazu auch:

Seniorensport mit Barbara Dick – eine nicht ganz ernst gemeinte Betrachtung:



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