Wilhelmsburg aus gänzlich neuer Sicht!
Wilhelmsburg wird häufig nur als eine
Mischung von Industrie und Gewerbe einerseits und „Klein-Istanbul“ andererseits
angesehen. Daß dieser Stadtteil aber auch ganz andere Seiten hat, zeigte Jürgen
Bornholdt seinen 28 Begleitern auf der Seniorenwanderung am Mittwoch, den 28.
März 2007.Nach der Anreise mit S-Bahn und Bus
ging es bei strahlendem Sonnenschein durch eine Grünanlage zunächst zum
nördlichen Ende des ausbauten Vering-Kanals.Vorbei am Kulturzentrum „Honigfabrik“ führte
uns anschließend der Weg zum Ernst-August-Kanal, den wir – immer in Grünzügen –
entlang wanderten. Bald war vom Lärm und Verkehr am Hafenrand nichts mehr zu
spüren. Nachdem wir die Wilhelmsburger
Reichsstraße und die Bahnlinie passiert hatten, schloß sich der schönste Teil
der Wanderung entlang der Wilhelmsburger Doven Elbe an. Besonders der Weg an
der Hövelpromenade war auch für Hamburg-Kenner überraschend. Unsere Wanderung endete nach etwa fünf
bis sechs Kilometern an der restaurierten Wilhelmsburger Mühle. Ein besonders freundlicher Busfahrer
hielt extra für uns weit vor der Haltestelle und brachte uns zum S-Bahnhof
Veddel, von wo aus wir zurückfuhren. Im Vereinsheim erwarteten uns Ingrid
und Jürgen Bär sowie Heike Dorn mit einer wohlschmeckenden Erbsensuppe und
ebensolchen Würstchen. Es kamen noch einige weitere Vereinsmitglieder hinzu, so
daß schließlich alle 36 vorbereiteten Plätze restlos belegt waren. Mit der Ankündigung auf den nächsten
Termin (Besichtigung der Bäckerei „Effenberger“ am 30. Mai 2007) klang diese
rundherum gelungene Veranstaltung aus.
Karl-Heinz Zwerg