Märchen haben ihren Anfang im Ausspruch: Es war einmal...... Die Seniorengruppe-Damen (Aktiv im Alter) im August auf Reisen. Am 30.8.2009 um 8.00 Uhr mit Verspätung – der Busfahrer hatte verschlafen – mit dem Bus nach Ödelsheim, gelegen an der Märchenstraße im Weserbergland. Ankunft um 15.00 Uhr im Hotel „Kronenhof“. Besonderheit: Die Hotelzimmer sind nach Märchen benannt. So wohnten Elke und Gisela zum Beispiel im „Dornröschen“. Der nächste Tag, sowie alle folgenden, begannen mit dem Frühsport nach dem Muster des „Kuh-Yoga“. Erst danach entließ uns Barbara (Übungsleiterin) zum Frühstück. Der Seniorchef des Hotels führte die Gruppe durch Ödelsheim. Hier begegnete uns das Märchen „Der gestiefelte Kater“. Zu Mittag gegessen wurde im örtlichen Museum, sogleich wurde uns das Hochzeitszimmer, verbunden mit den alten Sitten undGebräuchen der Region, näher gebracht. Weiter ging es mit dem Bus nach Hannoversch-Münden, der Stadt des Dr. Eisenbart; heute noch kenntlich gezeigt durch das figürliche Glockenspiel am Rathaus. Nach der Rückfahrt ins Hotel wurde nach dem Abendessen mit Begeisterung Bingo gespielt (wurde vom Hotel ausgerichtet).

Fachwerkstadt Hannoversch-Münden
Die Busfahrt am nächsten Morgen ging an
die Weser nach Karlshafen. Von hier aus mit einem Schiff (mit „märchenhaften“ Russausstoß) der „Weser-Flotte“ nach Corvey, der ehemaligen Benediktinerabtei in Höxter. Hervorhebenswert: Barockes Innenleben der Basilika, Wirkungsstätte und Sterbeort des Hoffmanns von Fallersleben (das Lied der Deutschen Nationalhymne). Der Tag wurde im Hotel beendet mit einem Grill- und Gesangsabend, wobei Petrus uns das Sitzen im Freien durch ein Gewitter unmöglich machte.
Am Mittwoch ging es in das Märchenland Reinhardswald, zu Hause bei den Gebrüdern Grimm. Der Besuch des Lust- und Jagdschlosses Wilhelmsthal, eines der bedeutendsten Rokokoschlösser, begeisterte mit seiner kostbaren Innenausstattung und historischen Raumaufteilung.
Weiter ging es zum Herkules-Monument im Park Wilhelmshöhe mit der imposanten 1,5 km langen Kaskadenanlage. Es gab einige Sportliche, die den Wettlauf mit dem herunter stürzenden Wasser über ca. 500 Treppenstufen aufnahmen – und verloren.

Kaskaden im Park Wilhelmshöhe
Nach einer Kaffeepause in der Kasseler Innenstadt zurück ins Hotel zur sportlichen Veranstaltung. Kegeln war angesagt. Das ließ sich selbst Anneliese (96) nicht nehmen und blieb bis zum Schluss dabei. Der folgende Tag führte uns zur Wilhelm-Busch-Mühle in Ebergötzen. Eine Gästeführung durch die legendäre Mühle bringt uns in die geistige Nähe zu Wilhelm Busch und seinem Freund, dem Müllersohn Erich Bachmann. (Die Bildergeschichte „Max und Moritz“ kommt einem hier sofort in den Sinn).
Wieder zurück im „Kronenhof“ ging es mit der so genannten Märchenbahn nach Gieselwerder.
Diese Stadt wird märchentechnisch mit Schneewittchen und den sieben Zwergen in Verbindung gebracht. Hier reiht sich Fachwerkhaus an Fachwerkhaus und gibt somit dem Ort ein anheimelndes Gepräge. Mit dem Besuch einer fantasievollen Miniaturstadt beenden wir den Ausflug. Die Preisverleihung an die Sieger des vorigen Kegelabends und das allseits erheiternde Pferderennen, ein Würfelspiel, beendeten den Tag.

„Märchenhafte“ Tischdekoration:
Der gestiefelte Kater
Am Freitagmorgen um 9.30 Uhr heißt es Abschied nehmen vom Umfeld der Märchen. Über Goslar, wo jeder seine eigenen Wege gehen konnte, ging es auf die Rückreise nach Hamburg. Ein Picknick am Bus hielt Leib und Leben zusammen. Auch Märchen haben ein Ende. Unsere Märchenreise fand ein gutes Ende um 17.00 Uhr am Puvogel-Brunnen in Wandsbek.
Barbara und Ingrid gilt unser herzlichster Dank!
Elke Steffen, Monika Schünemann und Gisela Zwerg
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