Pünktlich zum Wandertag ist das schöne Wetter vorbei. Trotzdem treffen sich acht Wanderer am Bahnhof Wandsbeker Chaussee und fahren nach Berliner-Tor, Klaus stößt zu uns.
Über Aumühle und Büchen geht es nach Mölln. Wir gehen durch den Ort zum Eulenspiegelbrunnen. Hier sehen wir auf einem Fahrradflohmarkt alte Räder und Fahrradteile.
Als wir am Ortsrand in den Wald abbiegen, sucht Jürgen verzweifelt den Weg. Er schwört, dass er vor sechs Wochen noch da war. Über Stock und Stein klettern wir durch das am Boden liegende Laub den Berg hinauf, dann finden wir unseren Wegweiser nach Ratzeburg.
Der Himmel meint es gut mit uns, nur ab und zu fällt ein Regentröpfchen, zu wenig für Regenzeug. Es geht durch frisches Grün flott voran. An der Kreuzung mit dem Alten Frachtweg machen wir eine Apfelpause.
Als wir aus dem Wald kommen, staunen wir über zwei riesige Trecker, die langsam über ein Feld fahren. Auf Anfrage erfahren wir, es sind Erdbeer-Pflanzmaschinen.
Wir kreuzen die Draisinenstrecke und erreichen die Farchauer Mühle. Hier hat man zuerst im Restaurant keinen Platz für uns. Auf wunderbare Weise findet sich aber doch noch ein großer freier Tisch mit zwölf Stühlen.
Nachdem wir abgefüttert sind, traben wir am Küchensee entlang nach Ratzeburg und kehren schon wieder ein.
Im Café Bruhn gibt es Rhabarber-Baiser-Torte und Kaffee.

Wanderer an der Kaffeetafel
Anschließend durchqueren wir die Inselstadt und warten vor dem Rathaus auf den Bus nach Wandsbek.
Die Wartezeit vertreiben wir uns mit einem Gang zum Ufer des Domsees und beobachten Boule-Spieler.
Über die Autobahn erreichen wir den Busbahnhof Wandsbek. Ein Autofahrer macht unseren Busfahrer darauf aufmerksam, dass er hinten links einen Plattfuß hat. Da haben wir Glück gehabt.
Es war ein schöner Wandertag mit ca. 12,9 km Wanderstrecke entsprechend 15.220 Schritten bei kühlem Wetter. Danke Jürgen.
E. & H.J. Friedrich
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