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Trotz widriger Umstände ein voller Erfolg:
das Kinder-Sommerfest am 12.07.2008
Nach tagelanger Überprüfung der Wetterkarte entschieden wir uns für die mit den wenigsten Schauern. Dennoch standen unsere Fragen bis morgens um 10.00 Uhr immer noch offen: drinnen oder draußen aufbauen?
Nun telefonierten wir zum hoffentlich letzten Mal und dachten uns:halbe/halbe wäre eine gute Lösung.
Also machte ich mich mit meinen zwei starken Kerlen (meinem Vater und meinem Mann) auf, um die bereits von unserem verlässlichen Gerätewart Hansi Lepthien angelieferte Hüpfburg und den Kletterturm (je ca. 350 kg!) „mal eben“ in die richtigen Positionen zu bringen. Nach unvorstellbaren Kraftanstrengungen mussten wir erst einmal aufgegeben: „Das schaffen wir nie! “
Dann kam nichtsahnend Familie Bradtke daher, und dank der Zurufe „1-2-3-zieht“ (und „Stellt Euch nicht so an...“) wurden die Großgeräte auf den Mattenwagen gehievt. Unterstützend griffen noch vorbeischlendernde Jugendliche – Hund musste angebunden werden - mit an, die nun auch einen kleinen Teil zum Fest beitrugen. Und tatsächlich stand dann endlich nach zwei Stunden Schweißarbeit der Kletterturm vor Regen geschützt wie von mir gewünscht in der Sporthalle und der überdachte Elefant draußen. Die Kleingeräte der Stationen wurden jetzt auch noch schnell aufgebaut und hingestellt.

Um 13.00 Uhr nahm Cristina Bergmann (unsere WTB-Festwartin) den Aufbau des Kuchenbuffets in die Hand. Mit wenigen Händen musste auch hier viel zur Halle getragen werden, damit auch alles später wie am Schnürchen klappt und ansprechend aussieht. Ottfried Boeck (2. Vorsitzender) hat wie immer für die Musik und Technik gesorgt. Und auch hier wurde mit wenigen Händen viel allein geschleppt und dann verkabelt. Dank des spontanen Einsatzes von Benedikt und Dominik Boeck bekamen die Kaffeetrinker auch noch einen großen Pavillon über die Tische aufgebaut,um vor den bevorstehenden Schauern zu schützen – für diese Aufgabe wären normalerweise vier Personen erforderlich -.
Die Halle füllte sich mit den angemeldeten Helfern zum Luftballon aufpusten, Parkplatzschilder aufhängen, und und und. Dann rief jemand:“ Die Ponies sind da. Wohin mit ihnen?“ Dann noch: „Die Polizei ist da. Wohin damit?“Es ist gerade trocken, also schnell ein paar Stationen nach draußen verlegen. Bis alles stand (zwischendurch noch meinen 3 Monate alten Sohn stillen) war es bereits 5 vor 3.
Um 15.00 Uhr begann dann endlich der Spaß! Leider unpassend mit einem heftigen Regenschauer – also alle verlegten Stationen wieder nach drinnen tragen. Aber nun hieß es her mit den Stationskarten und los! Dank der wenigen, aber sehr gut improvisierenden Helfer konnten trotzdem noch alle 11 Stationen von den hereinströmenden Kindern ausprobiert werden.
Die erste Tanzvorführung wurde herzlichst beklatscht. Dann hieß es wieder: Stationen abhaken lassen. „Unser“ netter Polizist ließ die Kinder vom Kasten springen und war einfach sportlich dabei!
Der nächste Showblock begann mit den Tanzmäusen, und den Tanzhasen bis zu den Cheerleadern und endete mit allen Gruppen auf der Tanzfläche zum Turntigertanz, der bereits international zum „Feuerwerk der Turnkunst“ aufgeführt wurde.
Zum Endspurt war es draußen auch wieder trocken, so dass das Polizeiauto bestaunt und betrachtet werden konnte – sogar das Blaulicht blinkte über den Platz, die Hüpfburg mit Handtüchern getrocknet wurde und das Ponyreiten wieder aufgenommen werden konnte.
Als dann alle Stationskarten verteilt waren und trotzdem noch Kinder eintrafen, wurde noch ganz schnell die Vorlage kopiert und für Nachschub gesorgt.
Alle ca. 200 Kinder durften sich am Ausgang eine tolle Überraschung abholen, bekamen noch Bonbons in die Hand gedrückt und gingen mit glücklichen, hübsch angemalten und müden Gesichtern nach Hause.
Fazit: Für alle leuchtenden Kinderaugen und zufriedenen Eltern haben wir das Sommerfest sehr gern veranstaltet. Nicht alles kann perfekt sein und wir sind für Anregungen sehr dankbar.
Vielen Dank: gilt allen, die vorher schon im Einsatz waren (z .B. Plakate verteilt haben), die an den Stationen gestanden haben und auch denjenigen, die im Verborgenen geholfen haben. Ein besonderer Dank gilt meinen Eltern, die extra aus Flensburg kamen, weil sich zuwenig Helfer meldeten.
Nächstes Jahr findet deshalb ein Sommerfest nur statt, wenn vorher mindestens 25 Helferinnen und Helfer fest zusagen.
Der Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben, und ich bitte jedes WTB-Mitglied und jeden Leser, an die soziale Verpflichtung zu denken, die wir für unsere Kinder oder Enkelkinder haben.
Einigen sind die Termine zuviel oder stöhnen “schon wieder Kuchen backen“, aber das alles haben schon unsere Eltern und deren Eltern getan. Jetzt seid Ihr dran! Und wenn Ihr nur für eine Stunde helfen wollt oder könnt, freuen wir uns auch darüber sehr! Aber auch alle anderen Erwachsene und Jugendliche sind auf unserem Sommerfest herzlich willkommen. Einfach so zum Klönen, Treffen, Hüpfen und Allem, was gefällt.
Eure Finnja Linnebjerg
WTB-Sportwartin |