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Vereinsnachrichten zur Übersicht
Turbulenter Sommer bei den Volleyballern

(jw/ak)  Nachdem die Hamburger Turnerschaft von 1816 zum 30.6.2009 ihren Austritt aus der Volleyballgemeinschaft WiWa Hamburg verkündet hatte, reagierten viele Spieler/innen mit Unverständnis und wechselten von der HT 16 in den WTB oder die SSW (Spiel- und Sportgemeinschaft der Wichern-Schule).

Bei der Auftrennung standen nun die Themen Spielrechte (Staffelplätze), Hallenzeiten und Material auf der Tagesordnung.

HT16 forderte ohne stichhaltige Begründungen und unerklärbar kompromisslos vier, zum Teil hochklassige Spielrechte der VG WiWa im Spielbetrieb des Hamburger Volleyballverbandes. Eine Einigung zwischen den Vereinen war so nicht möglich. Deshalb entschied letztendlich der Volleyballverband über die Aufteilung der Spielrechte und legte dabei den Willen der Spielerinnen und Spieler zugrunde. WTB und SSW akzeptierten diese Entscheidung des Verbandes. Die HT16 stellte sich damit allerdings nicht zufrieden und brachte diesen Fall über drei Instanzen bis zum Verbandsgericht des Hamburger Volleyballverbandes.

Gleichzeitig war der WTB leider gezwungen, noch ausstehende, vertraglich vereinbarte Zahlungen der HT16 an den WTB zivilrechtlich einzuklagen. Dieses Verfahren ist bei Redaktionsschluss noch nicht beendet. Die gesamte Abwicklung dieser Trennung ist leider eine extrem negative Erfahrung der Volleyballabteilung. Verantwortliche des WTB wurden dabei sogar persönlich angefeindet und verleumdet.

Weil die HT16 ihre Hallen seit Mitte April für sämtliche Mitglieder des WTB und SSW sperrte, mussten etliche Mannschaften sehr eng zusammenrücken und unter wenig förderlichen Bedingungen die Saison-vorbereitung bestreiten. Wir hoffen, dass wir trotz der sehr angespannten Hallensituation in Wandsbek und Hamm von den verantwortlichen Stellen noch zwei bis drei Hallenzeiten bekommen können.

Im Jugendbereich hatten wir die meisten "Verluste", da die beiden hauptverantwortlichen HT16-Trainer insgesamt drei Jugendmannschaften betreuten und diese leider größtenteils "mitgenommen" haben. Die verbleibende WiWa-Jugend muss nun wieder ausgebaut werden, was sicher nicht aus dem Stand gelingen kann. Viel versprechende Anfänge und neue Kooperationen mit zwei Schulen in Bramfeld und Uhlenhorst sind gemacht. Denn eins ist klar: Alle WiWa-Volleyballer sind sehr motiviert, die bislang erfolgreiche Spielgemeinschaft fortzusetzen und die sehr guten Leistungen der letzten Saison zu wiederholen.

Jörn Wessel /Andreas Kluckert



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