Vereinsgründung und -historie

Unsere Geschichte anhand wichtiger Meilensteine
Diese Auflistung wurde zur 150-Jahr-Feier 2011 erstellt.

14.11.1860    
16 Jünglinge und Männer rufen zur Gründung eines Turnvereins in Wandsbek auf. 

05.01.1861    
Gründung des Wandsbeker Turnerbundes. Geturnt wird im Lokal "Zum schwarzen Bären" des Gastwirtes Reisner.

21.02.1861    
Der WTB hat bereits 106 Mitglieder. Wandsbek hat zu der Zeit ca. 5.000 Einwohner und steht noch unter dänischer Herrschaft. 

1884
Der WTB beteiligt sich am Vorabend des Deutsch-Dänischen Krieges an einer Wandsbeker Bürgerwehr.

1886
Geturnt wird im Gesellschaftshaus "Reisener´s Tivoli". Dessen Inhaber überließ den Turnern einer seiner Säle und schoss auch das Geld für die ersten Turngeräte vor.

1870
Wandsbek erhält die Stadtrechte.

11.09.1871 
Nach einer Feuersbrunst in Wandsbek wird im WTB ein „Feuer-Rettungs-Korps" mit 23 Mitgliedern gebildet.

1873 
Für die etwa 10.000 Wandsbeker Einwohner wird der Bau einer Turnhalle beschlossen.

03.08.1874
Grundsteinlegung für die erste Wandsbeker Turnhalle am Lärmberg (heute im Gebiet der Witthöftstraße). Der WTB sichert sich gegen eine Zahlung von 1280 Talern 2 Übungsabende pro Woche.

23.11.1888 
Sophie Helbing schenkt dem WTB ein 6.000 Quadratfuß (= ca. 511 qm) großes Grundstück an der Auguststraße (heute: Kneesestraße). Eine etwa gleich große, angrenzende Fläche verkauft sie dem WTB zu günstigen Konditionen.

28.04.1894
Der König von Preußen erteilt dem Verein die Rechte einer Juristischen Person.
Seitdem heißt der WTB: „Wandsbeker Turnerbund von 1861 J.P."

10.09.1895
Der WTB weiht seine erste eigene Turnhalle an der Auguststraße mit einem Festakt ein.
Die Halle steht etwa auf dem Platz des heutigen Vereinshauses. (Stand 2011).

1896 
Ab diesem Jahr turnen auch Frauen im Verein.

1898
Der Verein hat etwa 300 Mitglieder. In Wandsbek leben, nach der Eingemeindung von Marienthal und Hinschenfelde ca. 30.000 Menschen.

03.06.1903
Gründung der Schwimmsparte des WTB.

1909 
Es gibt elektrisches Licht in der Turnhalle.

1911
Es wird ein Erweiterungsbau für die Turnhalle geplant, der durch den Ausbruch des 1. Weltkrieges nicht umgesetzt werden kann.

1914 - 1916 
Das Charlotte-Paulsen-Gymnasium wird gebaut.
Die dazugehörige Schulturnhalle liegt direkt neben der Turnhalle des WTB.

1918
Rudolf Dieter wird 1. Vorsitzender des Vereins. Unter seiner Leitung kann der Verein die schwere Nachkriegszeit überwinden und nimmt neuen Aufschwung. Erst die Wirtschaftskrise 1930 hemmt diese Entwicklung.

1928 
Marga Schwarz wird Mitglied in der Turnabteilung des WTB.

1933 - 1945
Der WTB wird - wie alle anderen Turnvereine - im Reichsbund für Leibesübungen zwangseingegliedert. Aus dem Vorsitzenden wird ein Vereinsführer, die Vorstandsmitglieder werden zu Mitgliedern des Vereinsführungsstabes. Der bisherige Vorsitzende Rudolf Dieter weigert sich, unter diesen Umständen seine Wiederwahl anzunehmen. Er wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt und mischt weiterhin im Verein mit.

1943
Die WTB-Sporthalle liegt, wie fast ganz Hamburg, nach einem Brand in Trümmern. 

1944
In der unbeschädigten Schulturnhalle des CPG wird bis zum Jahr 1952 das Harmonie-Kino untergebracht.

1945
Wandsbek liegt in Trümmern. Es gibt keine Vereinsturnhalle mehr. Die Überlebenden des Krieges haben erst mal andere Sorgen als zu turnen. Der Ehrenvorsitzende Rudolf Dieter wird wieder offizieller 1. Vorsitzender des Vereins. Ihm und vielen engagierten Mitstreitern verdankt der WTB seine zügige Wiederbelebung. Der Turnbetrieb finde in der Schulturnhalle an der Bovestraße statt.

1954
Die Stadt und der WTB schließen auf 100 Jahre einen Vertrag. Der WTB darf die von CPG und MCG genutzte Schulturnhalle an der Kneesestraße an 5 Wochentagen außerhalb des Sportunterrichtes nutzen, während er im Gegenzug der Stadt das Nutzungsrecht an seinem Teil des ca. 1.3OO qm großen Sportplatzes einräumt.

1954 
Die Tischtennisabteilung wird gegründet.

1961
Mit 8 Abteilungen und ca. 720 Mitgliedern feiert der WTB seinen 100. Geburtstag.

1986
Bundespräsident Richard von Weizsäcker überreicht dem 1. Vorsitzenden Dieter Wirth die Sportplakette des
Bundespräsidenten zum 125. Geburtstag des Vereins.

1986
Das Vereinsheim, wie es noch heute steht, wird gebaut. (Stand: 2011)

1993/1994
Die Turnhalle in der Kneesestraße wird grundsaniert.

2003
Die Tischtennissparte richtet die Hamburger Minimeisterschaften mit fast 600 Teilnehmern in der Wandsbeker Turnhalle aus.

03.05.2003
Das erste Wandsbeker Schwimmfest wird anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Schwimmsparte vom WTB ausgerichtet.

05.01.2005
Die „Interessengemeinschaft für den Erhalt der Schwimmhalle Wandsbek" wird gebildet. Diese Initiative sichert den
Fortbestand der Schwimmsparte mit über 200 Mitgliedern.

2005
Endlich wieder eine vereinseigene Turnhalle! Die Sporthalle der Schule Friedastraße wird nicht wie geplant abgerissen,
sondern dem WTB übergeben. In etlichen ehrenamtlichen Stunden wird die Halle saniert.

2005
Christopher Dohrn, Tischtennistrainer des WTB, erhält die Bronzemedaille als bester Basistrainer Deutschlands.

2006
Aufstieg der 1. Volleyball-Damenmannschaft in die 1. Bundesliga.

2008
Marga Schwarz wird nach 80-jähriger Mitgliedschaft zum Ehrenmitglied des WTB ernannt.

2009
Die Freifläche hinter der WTB-Fitnesshalle wird mit einer wetterfesten Fläche für Gymnastik und Spiele versehen, der
„Finnja-Platz".

2010
Das Vereinsheim wird im Innenbereich aufwendig saniert.
Manya Schaub belegt über 1500 m Freistil den 10. Platz bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften.
Im Tischtennis belegt die Schülerinnen-Mannschaft bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Schülerinnen den 2. Platz.
Die 1. Damen der Volleyball-Mannschaften steht kurz vor dem Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Unsere Geschichte anhand wichtiger Meilensteine
Diese Auflistung wurde zur 150-Jahr-Feier 2011 erstellt.

Die Bilder sind nur als Illustration zu verstehen.

Chronologische Übersicht wichtiger Ereignisse und Entwicklungen des WTB, illustriert mit historischen Bildern und Symbolen.